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Sled dog Worldcup 26-28.02.2010 Oberwiesenthal

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Montag, 08. März 2010 13:55

Die Fakten:


-    Über 200 Teilnehmer aus 18 Nationen


-    Teams aus Europa, Neuseeland und Südafrika


-    18 Disziplinen


-    1500 Tiere der Rassen Alaskan Malamute, Grönlandhund, Samojede und Siberian Husky

 


Der erste Tag war eigentlich nichts für Tier und Mensch. Nebel, Regen und Kälte sorgten für erschwerte, unwirtliche Bedingungen.Dennoch war zu merken, dass den Mushern (so heißen die Schlittenhundeführer) und ihren Huskies das Wetter nichts anhaben konnte.

Sie waren daran gewöhnt und hatten ihren Spaß – nicht zuletzt an der Herausforderung, die das Rennen in der 1200 Meter hohen Skiarena des Fichtelberges bot.
Waghalsige Abfahrten, schnelle, enge Kurven und lange Anstiege prägten die Wettkampfstrecke und forderten allen Teilnehmern volle Konzentration und Leistung ab.

Die teilweise ungestüme Kraft der Hunde beeindruckte dabei am meisten.

Im Startbereich mussten bis zu drei Helfer die Tiere im Zaum halten. Erst nach dem Startsignal zogen die Musher ihre großen Eisenkrallen aus dem Schnee, die als Anker dienten, und man sah die Gespanne förmlich davonfliegen.
So schnell die Hunde am Start waren, so langsam kamen sie ins Ziel, die Zunge weit heraushängend. Mit ein paar letzten Rufen versuchten die ebenfalls völlig verausgabten Musher, noch Sekunden gutzumachen.

Dann ließen sie sich fallen, waren glücklich und bedankten sich bei jedem einzelnen Vierbeiner. Die sehr enge Beziehung zwischen Mensch und Tier machte die Veranstaltung so besonders. Und während bei blauem Himmel im glänzenden Schnee die Huskies wie Wölfe heulten, wünschte sich manch einer der Zuschauer, auch ein Mal Teil dieser rauhen und dennoch herzlichen Welt zu sein.